Wiener Zeitung Homepage Neu in der Linkmap:
 
  Amtsblatt Homepage LinkMap Homepage Wahlen-Portal der Wiener Zeitung Sport-Portal der Wiener Zeitung Spiele-Portal der Wiener Zeitung Dossier-Portal der Wiener Zeitung Abo-Portal der Wiener Zeitung ePaper der Wiener Zeitung Mail senden AGB, Kontakt und Impressum Das Unternehmen Benutzer-Hilfe
 Home  Bund  Länder  Gemeinden  Europa  Weitere  Volksbegehren  Ausland  Hilfe 
 NR 2008  NR 2006  NR 2002  NR 1999  NR 1995  NR 1994  NR 1945 ff.  Abgeordnete  Bundespräsident 
Wahltagebuch mit den wichtigsten Prognosen der MeinungsforscherPrint this

18.04. Televoting pro Fischer
Bei getrennten Interviews im Privatsender ATV+ mit anschließendem Televoting hat Sonntag abend SPÖ-Präsidentschaftskandidat Heinz Fischer mit 70 Prozent Zustimmung seine ÖVP-Konkurrentin Außenministerin Benita Ferrero-Waldner hinter sich lassen können. Ferrero-Waldner kam auf 46 Prozent Zustimmung. Der Meinungsfoscher Werner Beutelmayer vom market-Institut gab die jüngste Umfrage bekannt, wonach Fischer nach einem Aufholprozess von Ferrero-Waldner zuletzt wieder zulegen konnte und mit 39 zu 33 Prozent voran lag. Im ATV+Studio wiederum wurde abschließend eine Umfrage präsentiert, wonach auf die Frage, "wen würden Sie heute wählen", 54 Prozent für Fischer und 46 Prozent für Ferrero-Waldner votierten.

Diskussion

Klicken Sie auf die Grafik, um diese zu vergrößern.

16.04. Ausgewogenes TV-Duell
Durchschnittlich 1,4 Millionen Zuseher haben sich am Abend vom 15. April die TV-Konfrontation zur Präsidentschaftswahl angesehen. Laut einer unabhängigen Umfrage des Gallup-Instituts hat ÖVP-Kandidatin Benita-Ferrero-Waldner zwar "alles in allem den besseren Eindruck" gemacht (49 zu 46 Prozent), ihr SP-Konkurrent Heinz Fischer wirkte aber "überzeugender" (47 zu 44) und kompetenter in Sachfragen (49 zu 36).

In den Blitzumfragen der Parteien liegen deren jeweilige Kandidaten erwartungsgemäß vorne, allerdings mit recht geringen Abständen: So hat laut Fessel-GfK (ÖVP) Ferrero-Waldner mit 46 zu 41 besser abgeschnitten, bei Ifes (SPÖ) führt Fischer mit 31 zu 28.


08.04. Fischer am APA/OGM-Vertrauensindex voran
ÖVP-Präsidentschaftskandidatin Benita Ferrero-Waldner hat im bisherigen Wahlkampf ihren Rückstand gegen den SPÖ-Gegner Heinz Fischer am APA/OGM-Vertrauensindex nicht aufholen können. Praktisch unverändert gegenüber dem Jänner liegt der zweite Nationalratspräsident in einer aktuellen Umfrage (500 Telefoninterviews, 5. April) mit 42 zu 31 Punkten klar vor der Außenministerin, im Jänner war das Verhältnis 43 zu 31. Ferrero-Waldner war zuletzt im April des Vorjahres vor Fischer gelegen.

01.04. Kampagnen gleichwertig
Der Wahlkampf der beiden Präsidentschaftskandidaten wird von den Österreichern in etwa gleich gut beurteilt. Das geht aus einer aktuellen OGM-Umfrage (500 Telefoninterviews am 29. März) hervor. 25 Prozent schreiben Fischer den besseren Wahlkampf zu, 27 Prozent nennen Ferrero-Waldners Kampagne. Und 48 machten keine Angabe. Bei Fischer gehen nach Ansicht von 44 Prozent die Interessen der SPÖ gegenüber denen des Landes vor, 36 Prozent vermuten eine umgekehrte Schwerpunkt-Setzung. Bei Ferrero-Waldner hingegen sehen 38 Prozent die Interessen der ÖVP im Vordergrund, 37 Prozent jene des Landes.

Umfrage24.03. Fischer weiter voran
SP-Präsidentschaftskandidat Heinz Fischer liegt laut einer im aktuellen "News" veröffentlichten Gallup-Umfrage weiterhin in Führung. Demnach würden derzeit 44 Prozent der Wähler für Fischer stimmen, 39 Prozent für dessen VP-Konkurrentin Benita Ferrero-Waldner. Auch bei den Unentschlossenen liegt Fischer in Führung: 35 Prozent halten ihn besser für das Präsidentenamt geeignet als Ferrero-Waldner, 28 Prozent tendieren eher zur Außenministerin.

12.03. Fiedler tritt nicht an
Rechnungshof-Präsident Franz Fiedler kandidiert nicht für das Amt des Bundespräsidenten. In einer der APA übermittelten schriftlichen Stellungnahme begründete Fiedler seine Entscheidung damit, "dass die von ihm vorausgesetzten Rahmenbedingungen für seine überparteiliche Kandidatur für die Wahl zum Bundespräsidenten nicht zur Gänze gegeben sind." Damit bleibt es zumindest vorerst dabei, dass sich nur zwei Kandidaten um das höchste Amt im Staat bewerben.

08.03. Fischer und Leitl bezweifeln Antreten Fiedlers
Zweifel, ob Rechnungshof-Präsident Fiedler tatsächlich zur Bundespräsidentenwahl antreten wird, haben Wirtschaftskammer-Präsident Leitl und der SPÖ-Kandidat Fischer geäußert. Leitl meint, er traue Fiedler das "Maß an Klugheit" zu, um zu erkennen, ob er politisch missbraucht werde. Fischer bewertet die Wahrscheinlichkeit für eine Kandidatur Fiedlers mit "nicht einmal 80 Prozent".

03.03. Fiedler überlegt Antreten
Rechnungshof-Präsident Franz Fiedler überlegt, für das Amt des Bundespräsidenten zu kandidieren. Spitzenfunktionäreder FPÖ äußerten sich durchwegs positiv zu dem Vorhaben, während die ÖVP die Kandidatur als Kampfansage interpretiert. In einer Blitzumfrage von "market" im Auftrag von ATVplus kommt Fiedler auf sechs Prozent der Wählerstimmen.

22.02. Fischer führt den besseren Wahlkampf
28 Prozent meinen, dass SPÖ-Kandidat Heinz Fischer bisher den besseren Wahlkampf im Zusammenhang mit der bevorstehenden Bundespräsidentenwahl führt. 26 Prozent sehen ÖVP-Außenministerin Benita Ferrero-Waldner als bessere Wahlkämpferin, so eine Umfrage im "profil". 46 Prozent haben sich noch keine Meinung gebildet.

FPÖ-Sympathisanten geben dem Fischer-Wahlkampf mit 24 zu 19 Prozent knapp den Vorzug. Grün-Sympathisanten zeigen mit 43 Prozent zu 14 Prozent eine deutliche Präferenz für Fischers Wahlkampfstil. SPÖ- und ÖVP-Anhänger bevorzugen jeweils den Wahlkampf des Kandidaten der eigenen Partei, berichtete "profil".

Umfrage20.02. 46:17 für Fischer
Eine Umfrage der Sozialwissenschaftlichen Studiengesellschaft (SWS) mit 1.004 Befragten (9. bis 28. Jänner) macht SPÖ-Präsidentschaftskandidat Heinz Fischer mit 46 Prozent zum klaren Favoriten. ÖVP-Kandidatin Ferrero-Waldner liege mit 17 Prozent Zustimmung weit dahinter. Keinen der beiden Kandidaten wollen 12 Prozent wählen. 25 Prozent hätten sich noch nicht entschieden. Unter den Sympathisanten der SPÖ haben sich laut der Umfrage 86 Prozent für Fischer entschieden, Ferrero-Waldner könne dagegen nur mit 53 Prozent der ÖVP-Anhänger rechnen.

22.01. 34:32 Frauenvorteil für Ferrero
Der Frauen-Startvorteil für die ÖVP-Präsidentschaftskandidatin Benita Ferrero-Waldner gegenüber dem SPÖ-Bewerber Heinz Fischer ist nur gering. Nach einer im "Format" veröffentlichten OGM-Umfrage würden 34 Prozent der Frauen für Ferrero-Waldner votieren, 32 Prozent für Fischer. Sehr groß ist der Anteil der Unentschlossen: 26 Prozent der befragten Frauen (Sample 1.000) wissen noch nicht, wen sie für die Hofburg favorisieren. Die Österreicherinnen werden die Präsidentschaftswahl entscheiden: 3,1 Millionen von den 5,9 Millionen wahlberechtigten sind Frauen (53 Prozent).

21.01. 44:36 für SP-Kandidaten
Laut einer "Gallup"-Umfrage für "News" würden derzeit 44 Prozent Heinz Fischer (SP) wählen, 36 Prozent Benita Ferrero-Waldner (VP). 20 Prozent sind demnach noch unentschlossen.
57 Prozent der Österreicher glauben derzeit auch, dass Fischer aus dem Duell um die Hofburg als Sieger hervorgehen wird, 31 Prozent glauben an Ferrero-Waldner.
49 Prozent meinen, dass Fischer bisher die bessere Figur als Kandidat gemacht habe, 35 Prozent gestehen dies Ferrero-Waldner zu.
In einem "Persönlichkeitsprofil" nach Schulnotensystem führt bei den Befragten Fischer in der Kategorie "politisch erfahren" mit 1,78 zu 2,27 vor Ferrero-Waldner, die als "würdige Vertreterin im Ausland" mit Note 2,12 gegenüber 2,38 für Fischer punktet.

20.01. Humaninstitut-Umfrage: Amt nicht mehr zeitgemäß
In einer Umfrage des Klagenfurter Humaninstitutes vertraten 57 Prozent der zwischen dem 12. und 19. Jänner bundesweit befragten 820 Personen, dass das Präsidentenamt nicht zeitgemäß sei. 29 Prozent waren gegenteiliger Meinung, 15 Prozent hatten dazu keine Meinung.
Die offene Fragestellung hinsichtlich "Vorstellungen und Vorschläge" von diesem Amt ergab folgendes:

  • 81 Prozent meinen, dass der /die "Bundespräsident(in) wie ein Relikt aus der Kaiserzeit ist, welches ersatzlos gestrichen werden sollte".
  • 75 Prozent gaben an, dass "Das Staatsoberhaupt von den Aufgaben neu definiert werden soll, wobei die Mediatorrolle zwischen den Parteien wichtig wäre".
  • 71 Prozent stimmten für "In einer Zeit, wo der Staat sparen muss, ist Repräsentieren und Angelobigen der Regierung kein Ganztagsjob".
  • 66 Prozent gaben an, dass "Für das Amt des (der) Bundespräsidenten(in) im Konvent ein Anforderungsprofil für Aufgaben des erweiterten Europas erstellt werden soll".

Die "Sonntagsfrage" im Zusammenhang mit der am 25. April stattfindenden Präsidentschaftswahl wurde in dieser Umfrage nicht gestellt.

15.01. Fischer vor Ferrero-Waldner
Meinungsforscher sehen im Rennen um das höchste Amt im Staat derzeit einen "leichten Vorteil" für SPÖ-Kandidat Heinz Fischer gegenüber ÖVP-Kandidatin Benita Ferrero-Waldner, so OGM-Chef Wolfgang Bachmayer: "Fischer komme zu Gute, dass er sich als Ausgleich zu Schwarz-Blau auf Regierungsebene präsentieren könne".
Wichtig sei die Person, nicht das Geschlecht, meint Christoph Hofinger von SORA. Die Frage sei auch, ob sich die Frauen mit Ferrero-Waldner identifizieren. Dies werde auch von der Kampagne und dem Auftreten der Kandidatin abhängen. Bachmayer glaubt, dass die Österreicher heute sei weit seien, eine Frau im ersten Amt des Staates zu akzeptieren.

Wiener Zeitung - 1040 Wien · Wiedner Gürtel 10 · Tel. 01/206 99 0 · Impressum · AGB