18.04. Televoting pro FischerBei getrennten Interviews im Privatsender ATV+ mit anschließendem Televoting hat Sonntag abend SPÖ-Präsidentschaftskandidat Heinz Fischer mit 70 Prozent Zustimmung seine ÖVP-Konkurrentin Außenministerin Benita Ferrero-Waldner hinter sich lassen können. Ferrero-Waldner kam auf 46 Prozent Zustimmung. Der Meinungsfoscher Werner Beutelmayer vom market-Institut gab die jüngste Umfrage bekannt, wonach Fischer nach einem Aufholprozess von Ferrero-Waldner zuletzt wieder zulegen konnte und mit 39 zu 33 Prozent voran lag.
Im ATV+Studio wiederum wurde abschließend eine Umfrage präsentiert, wonach auf die Frage, "wen würden Sie heute wählen", 54 Prozent für Fischer und 46 Prozent für Ferrero-Waldner votierten.
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16.04. Ausgewogenes TV-Duell
Durchschnittlich 1,4 Millionen Zuseher haben
sich am Abend vom 15. April die TV-Konfrontation zur Präsidentschaftswahl
angesehen. Laut einer unabhängigen
Umfrage des Gallup-Instituts hat ÖVP-Kandidatin Benita-Ferrero-Waldner
zwar "alles in allem den besseren Eindruck" gemacht (49 zu 46 Prozent), ihr
SP-Konkurrent Heinz Fischer wirkte aber "überzeugender" (47 zu 44) und
kompetenter in Sachfragen (49 zu 36).
In den Blitzumfragen der Parteien liegen
deren jeweilige Kandidaten erwartungsgemäß vorne, allerdings mit
recht geringen Abständen: So hat laut Fessel-GfK (ÖVP)
Ferrero-Waldner mit 46 zu 41 besser abgeschnitten, bei Ifes (SPÖ)
führt Fischer mit 31 zu 28.
08.04. Fischer am APA/OGM-Vertrauensindex
voran
ÖVP-Präsidentschaftskandidatin Benita Ferrero-Waldner
hat im bisherigen Wahlkampf ihren Rückstand gegen den SPÖ-Gegner
Heinz Fischer am APA/OGM-Vertrauensindex nicht aufholen können. Praktisch
unverändert gegenüber dem Jänner liegt der zweite
Nationalratspräsident in einer aktuellen Umfrage (500 Telefoninterviews,
5. April) mit 42 zu 31 Punkten klar vor der Außenministerin, im
Jänner war das Verhältnis 43 zu 31. Ferrero-Waldner war zuletzt im
April des Vorjahres vor Fischer gelegen.
01.04. Kampagnen gleichwertig
Der Wahlkampf der beiden
Präsidentschaftskandidaten wird von den Österreichern in etwa gleich
gut beurteilt. Das geht aus einer aktuellen OGM-Umfrage (500 Telefoninterviews
am 29. März) hervor. 25 Prozent schreiben Fischer den besseren Wahlkampf
zu, 27 Prozent nennen Ferrero-Waldners Kampagne. Und 48 machten keine Angabe.
Bei Fischer gehen nach Ansicht von 44 Prozent die Interessen der SPÖ
gegenüber denen des Landes vor, 36 Prozent vermuten eine umgekehrte
Schwerpunkt-Setzung. Bei Ferrero-Waldner hingegen sehen 38 Prozent die
Interessen der ÖVP im Vordergrund, 37 Prozent jene des Landes.
24.03. Fischer weiter
voran
SP-Präsidentschaftskandidat Heinz Fischer liegt laut einer im
aktuellen "News" veröffentlichten Gallup-Umfrage weiterhin in
Führung. Demnach würden derzeit 44 Prozent der Wähler für
Fischer stimmen, 39 Prozent für dessen VP-Konkurrentin Benita
Ferrero-Waldner. Auch bei den Unentschlossenen liegt Fischer in Führung:
35 Prozent halten ihn besser für das Präsidentenamt geeignet als
Ferrero-Waldner, 28 Prozent tendieren eher zur Außenministerin.
12.03. Fiedler tritt nicht
an
Rechnungshof-Präsident Franz Fiedler kandidiert nicht für
das Amt des Bundespräsidenten. In einer der APA übermittelten
schriftlichen Stellungnahme begründete Fiedler seine Entscheidung damit,
"dass die von ihm vorausgesetzten Rahmenbedingungen für seine
überparteiliche Kandidatur für die Wahl zum Bundespräsidenten
nicht zur Gänze gegeben sind." Damit bleibt es zumindest vorerst dabei,
dass sich nur zwei Kandidaten um das höchste Amt im Staat bewerben.
08.03. Fischer und Leitl bezweifeln Antreten Fiedlers
Zweifel, ob Rechnungshof-Präsident Fiedler tatsächlich zur
Bundespräsidentenwahl antreten wird, haben
Wirtschaftskammer-Präsident Leitl und der SPÖ-Kandidat Fischer
geäußert. Leitl meint, er traue Fiedler das "Maß an Klugheit"
zu, um zu erkennen, ob er politisch missbraucht werde. Fischer bewertet die
Wahrscheinlichkeit für eine Kandidatur Fiedlers mit "nicht einmal 80
Prozent".
03.03. Fiedler überlegt
Antreten
Rechnungshof-Präsident Franz Fiedler überlegt,
für das Amt des Bundespräsidenten zu kandidieren.
Spitzenfunktionäreder FPÖ äußerten sich durchwegs positiv
zu dem Vorhaben, während die ÖVP die Kandidatur als Kampfansage
interpretiert. In einer Blitzumfrage von "market" im Auftrag von ATVplus kommt
Fiedler auf sechs Prozent der Wählerstimmen.
22.02. Fischer führt den besseren Wahlkampf
28 Prozent meinen, dass SPÖ-Kandidat Heinz Fischer bisher den
besseren Wahlkampf im Zusammenhang mit der bevorstehenden
Bundespräsidentenwahl führt. 26 Prozent sehen
ÖVP-Außenministerin Benita Ferrero-Waldner als bessere
Wahlkämpferin, so eine Umfrage im "profil". 46 Prozent haben sich noch
keine Meinung gebildet.
FPÖ-Sympathisanten geben dem
Fischer-Wahlkampf mit 24 zu 19 Prozent knapp den Vorzug.
Grün-Sympathisanten zeigen mit 43 Prozent zu 14 Prozent eine deutliche
Präferenz für Fischers Wahlkampfstil. SPÖ- und
ÖVP-Anhänger bevorzugen jeweils den Wahlkampf des Kandidaten der
eigenen Partei, berichtete "profil".
20.02. 46:17 für
Fischer
Eine Umfrage der Sozialwissenschaftlichen Studiengesellschaft
(SWS) mit 1.004 Befragten (9. bis 28. Jänner) macht
SPÖ-Präsidentschaftskandidat Heinz Fischer mit 46 Prozent zum klaren
Favoriten. ÖVP-Kandidatin Ferrero-Waldner liege mit 17 Prozent Zustimmung
weit dahinter. Keinen der beiden Kandidaten wollen 12 Prozent wählen. 25
Prozent hätten sich noch nicht entschieden. Unter den Sympathisanten der
SPÖ haben sich laut der Umfrage 86 Prozent für Fischer entschieden,
Ferrero-Waldner könne dagegen nur mit 53 Prozent der
ÖVP-Anhänger rechnen.
22.01. 34:32 Frauenvorteil für Ferrero
Der
Frauen-Startvorteil für die ÖVP-Präsidentschaftskandidatin
Benita Ferrero-Waldner gegenüber dem SPÖ-Bewerber Heinz Fischer ist
nur gering. Nach einer im "Format" veröffentlichten OGM-Umfrage
würden 34 Prozent der Frauen für Ferrero-Waldner votieren, 32 Prozent
für Fischer. Sehr groß ist der Anteil der Unentschlossen: 26 Prozent
der befragten Frauen (Sample 1.000) wissen noch nicht, wen sie für die
Hofburg favorisieren. Die Österreicherinnen werden die
Präsidentschaftswahl entscheiden: 3,1 Millionen von den 5,9 Millionen
wahlberechtigten sind Frauen (53 Prozent).
21.01. 44:36 für SP-Kandidaten
Laut
einer "Gallup"-Umfrage für "News" würden derzeit 44 Prozent Heinz
Fischer (SP) wählen, 36 Prozent Benita Ferrero-Waldner (VP). 20 Prozent
sind demnach noch unentschlossen.
57 Prozent der Österreicher glauben
derzeit auch, dass Fischer aus dem Duell um die Hofburg als Sieger hervorgehen
wird, 31 Prozent glauben an Ferrero-Waldner.
49 Prozent meinen, dass
Fischer bisher die bessere Figur als Kandidat gemacht habe, 35 Prozent gestehen
dies Ferrero-Waldner zu.
In einem "Persönlichkeitsprofil" nach
Schulnotensystem führt bei den Befragten Fischer in der Kategorie
"politisch erfahren" mit 1,78 zu 2,27 vor Ferrero-Waldner, die als
"würdige Vertreterin im Ausland" mit Note 2,12 gegenüber 2,38
für Fischer punktet.
20.01. Humaninstitut-Umfrage: Amt nicht mehr
zeitgemäß
In einer Umfrage des Klagenfurter Humaninstitutes
vertraten 57 Prozent der zwischen dem 12. und 19. Jänner bundesweit
befragten 820 Personen, dass das Präsidentenamt nicht zeitgemäß
sei. 29 Prozent waren gegenteiliger Meinung, 15 Prozent hatten dazu keine
Meinung.
Die offene Fragestellung hinsichtlich "Vorstellungen und
Vorschläge" von diesem Amt ergab folgendes:
- 81 Prozent meinen, dass der /die "Bundespräsident(in) wie ein
Relikt aus der Kaiserzeit ist, welches ersatzlos gestrichen werden
sollte".
- 75 Prozent gaben an, dass "Das Staatsoberhaupt von den Aufgaben neu
definiert werden soll, wobei die Mediatorrolle zwischen den Parteien wichtig
wäre".
- 71 Prozent stimmten für "In einer Zeit, wo der Staat sparen
muss, ist Repräsentieren und Angelobigen der Regierung kein Ganztagsjob".
- 66 Prozent gaben an, dass "Für das Amt des (der)
Bundespräsidenten(in) im Konvent ein Anforderungsprofil für Aufgaben
des erweiterten Europas erstellt werden soll".
Die "Sonntagsfrage" im Zusammenhang mit der am 25. April stattfindenden
Präsidentschaftswahl wurde in dieser Umfrage nicht gestellt.
15.01. Fischer vor
Ferrero-Waldner
Meinungsforscher sehen im Rennen um das höchste Amt
im Staat derzeit einen "leichten Vorteil" für SPÖ-Kandidat Heinz
Fischer gegenüber ÖVP-Kandidatin Benita Ferrero-Waldner, so OGM-Chef
Wolfgang Bachmayer: "Fischer komme zu Gute, dass er sich als Ausgleich zu
Schwarz-Blau auf Regierungsebene präsentieren könne".
Wichtig sei
die Person, nicht das Geschlecht, meint Christoph Hofinger von SORA. Die Frage
sei auch, ob sich die Frauen mit Ferrero-Waldner identifizieren. Dies werde
auch von der Kampagne und dem Auftreten der Kandidatin abhängen. Bachmayer
glaubt, dass die Österreicher heute sei weit seien, eine Frau im ersten
Amt des Staates zu akzeptieren.